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Alle Folgen

fernOST - Von Berlin nach Tokio·Das Erste

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1 Staffel · 10 Ep.

Staffel 1

S1 · E1 45 Min.

Durch die Türkei bis zum Iran Folge 1

Du

Prag, Budapest und Belgrad sind nur Durchgangsstationen auf der Reise von Berlin in die Metropole Istanbul, die Okzident und Orient verbindet. Es ist der Beginn vielfältiger Begegnungen: In einem Szeneviertel der türkischen Millionenstadt arbeitet ein Imam als Seelsorger. Und eine Wahrsagerin prophezeit dem Team einen nicht ganz problemlosen Verlauf der gewagten Reise. In der Hauptstadt Ankara lassen sich Schauplätze der jüngeren türkischen Geschichte besuchen, während man in Anatolien auf die Spuren eines längst verschwundenen Großreiches trifft. Im Dorf Akdag kommt es zu einer erfrischenden Begegnung mit Münchner und Berliner Türken, und am Berg Ararat trifft das Team auf einen Mann, der die Arche Noah bewacht – oder das, was er dafür hält. Von hieraus liegen vor den Reisenden noch knapp 2.000 Kilometer Wegstrecke durch den Iran. (Text: arte)

S1 · E2 45 Min.

Durch den Iran und Turkmenistan Folge 2

Du

Der Urmiasee – er ist etwa zehnmal größer als der Bodensee – im Nordwesten Irans versalzt zusehends und trocknet aus. Kaum eine Tier- oder Pflanzenart kann in diesem Gewässer überleben. Nachdem das Filmteam dieses ökologische Katastrophengebiet durchquert hat, erreicht es die Stadt Tabriz, die bekannt ist für die Produktion von Perserteppichen. Auf dem Basar von Tabriz hängt nicht nur der Teppichhandel von einem einzigen Mann ab, dem Teeboten, der die Seele des Marktplatzes ist; denn ohne Tee kommt kein Geschäft zustande. In der iranischen Hauptstadt Teheran begegnet das Filmteam einer Modedesignerin, die mit ihren Kreationen die begrenzte Toleranz der iranischen Sittenwächter strapaziert. (Text: arte)

S1 · E3 45 Min.

Von Usbekistan bis in den Westen Chinas Folge 3

Du

In Zentralasien erlebt das das Filmteam den uralten Ort Buchara in Usbekistan wie eine orientalische Märchenstadt. Durch die Kysylkum, die „Rote Wüste“, führt die Reise in die usbekische Hauptstadt Taschkent, vor deren Toren eine ehemals geheime Sowjet-Forschungsanlage festes Material mit Sonnenlicht verflüssigte. Entlang der historischen Seidenstraße geht es durch das Fergana-Tal. Dort erfahren die Reisenden mehr über die traditionelle Seidenherstellung. Dann beginnen in Kirgistan die gewaltigen Kettengebirge des Alai, das auch „Dach der Welt“ heißt. Über Hochgebirgsstraßen geht es weiter nach West-China. In der Karawanenstadt Kaxgar leben Chinesen und Uiguren mehr oder weniger friedlich zusammen. In der Altstadt begleitet das Filmteam einen uigurischen Töpfermeister während des islamischen Opferfests. Das Hochland von Tibet bleibt den Reisenden allerdings versperrt. Dafür liegt der Weg durch die riesige Wüste Taklamakan, auch der „Ort ohne Wiederkehr“ genannt, vor ihnen. (Text: arte)

S1 · E4 45 Min.

Durch China bis nach Myanmar Folge 4

Du

In der grenzenlosen Einsamkeit der Wüste Taklamakan schaut das Filmteam gemeinsam mit einer uigurischen Kamelzüchter-Familie chinesisches Fernsehen. Im Kunlun-Gebirge genießen die Filmemacher dann gemeinsam mit Monteuren einer Hochspannungsleitung Reis mit Schweinefleisch, und das in einer Höhe von mehr als 4.000 Metern, dem höchsten Punkt der gesamten Reise. Die Provinz Yunnan liegt etwa 2.500 Meter über dem Meeresspiegel. Am höchstgelegenen See der Provinz lebt seit mehr als einem Jahrtausend das Volk der Mosuo – und genauso lange herrscht dort das Matriarchat. Nur die Mütter als Clanchefinnen bestimmen die Regeln des Alltagslebens. (Text: arte)

S1 · E5 45 Min.

Von Myanmar nach Bangkok Folge 5

Du

Blattgold ist in Myanmar ein alltäglicher Gebrauchsartikel. Man opfert es Buddha und hofft auf ein gutes Leben nach der Wiedergeburt. Wie die hauchfeinen Blättchen per Hand hergestellt werden, beobachtet das Filmteam in Mandalay. Anschließend steht ein Besuch von Myanmars neuer Hauptstadt auf dem Programm. Naypyidaw wurde auf dem Reißbrett entworfen und in den Dschungel hineingebaut. Als Wohnort wirkt es auf das Expeditionsteam vollkommen unattraktiv. Die frühere Hauptstadt Yangon, auf Deutsch auch Rangun genannt, quillt dagegen über von Menschen und Autos. Eine burmesische Kollegin gestattet dem Filmteam, sie bei den Dreharbeiten zu ihrem neuesten Film zu begleiten. (Text: arte)

S1 · E6 45 Min.

Von Bangkok bis nach Südvietnam Folge 6

Du

Zwei sehr unterschiedliche Frauen trifft das Filmteam an der Silpakorn-Universität von Bangkok. Die eine war früher ein Mann, die andere ist Chefin einer Rockband. Beide begleiten das Team einen Tag lang durch Bangkok. Auf dem Friendship-Border-Market kurz vor der kambodschanischen Grenze kommt es zu einem Treffen mit einer Textilhändlerin. Kambodscha ist bekannt für seine beeindruckenden Weltkulturstätten. Doch auch die blutigen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit während der Pol-Pot-Diktatur haben ihre Spuren hinterlassen. Der Leiter einer Breakdance-Schule in der Hauptstadt Phnom Penh blickt selbst auf eine kriminelle Vergangenheit zurück. (Text: arte)

S1 · E7 45 Min.

Durch Vietnam bis nach China Folge 7

Du

Ho-Chi-Minh-Stadt, das alte Saigon, ist Ausgangspunkt der Reise durch Vietnam. Nach langer Fahrt durch Steppen, Hochgebirge, Wüsten und Urwälder erreicht das Filmteam das Südchinesische Meer. Im vietnamesischen Nha Trang nimmt ein Fischer die Reisenden mit auf See, und in Hoi An öffnet eine Händlerin dem Team die Türen zum prächtigsten Raum ihres Hauses, der normalerweise der Öffentlichkeit verschlossen bleibt. Dort wohnen die Geister der Ahnen. Die Halong-Bucht im Norden Vietnams ist ein wahres Naturwunder. In dieser einmaligen Felsenlandschaft steht ein Dorf auf schwimmenden Plattformen, weit entfernt von der Küste. (Text: arte)

S1 · E8 45 Min.

Durch den Osten Chinas bis nach Peking Folge 8

Du

Gemeinsam mit den Bauern eines Dorfes bei Guangzhou erlebt das Filmteam die Aufführung einer Kanton-Oper auf dem Pausenhof der lokalen Dorfschule. Durch die Millionenstadt Wuhan fließt der längste Fluss Chinas. Der Jangtsekiang ist gleichzeitig der drittlängste Strom der Erde. Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts verband keine einzige Brücke seine beiden Ufer. Das Filmteam trifft einen Ingenieur, der bei den Planungs- und Bauarbeiten der ersten gewaltigen Brücke, die nun den breiten Fluss überspannt, mitgewirkt hat. Das Shaolin-Kloster, der „heilige“ Ort für alle Kung-Fu-Begeisterten, wurde in der westlichen Welt vor allem durch die Filmgestalt des Mönchs „Kwai Chang Caine“, gespielt vom Hollywood-Schauspieler David Carradine, aus der in den 70er Jahren entstandenen Fernsehserie „Kung Fu“ bekannt. (Text: arte)

S1 · E9 45 Min.

Von Peking nach Südkorea Folge 9

Du

Im Nordosten Chinas liegt jenseits der Großen Mauer die Mandschurei. Ein Mandschure erzählt von der großen Geschichte seines Volkes, das einst auch China beherrschte. Dandong am Grenzfluss Yalu ist die letzte Stadt auf chinesischem Boden. Vom Fluss aus können chinesische Touristen einen Blick auf das nordkoreanische Schattenreich werfen. Eine Fähre bringt das Filmteam nach Südkorea, da Nordkorea die Einreise verweigert. In Panmunjom, dem Ort des Waffenstillstandsabkommens von 1953, kann das Filmteam dann sogar für einige Sekunden doch nordkoreanischen Boden betreten. (Text: arte)

S1 · E10 45 Min.

Von Südkorea bis nach Tokio Folge 10

Du

Kunst oder Sachbeschädigung? Sehr unterschiedlich sind die Meinungen zu den Arbeiten des Graffiti-Sprayers, dem das Filmteam in der südkoreanischen Hafenstadt Busan begegnet. Nach der Überfahrt per Fähre befinden sich die Filmemacher auf japanischem Boden. In Hiroshima erfahren sie, dass die Opfer des ersten Atombombenabwurfs lange um Anerkennung kämpfen mussten. Frieden ist auch das Thema, mit dem sich junge Musiker aus der Stadt heute auseinandersetzen. Einen deutschen Abt in einem japanischen Kloster treffen die Reporter in Antai-ji und auf dem Weg nach Kyoto eine „Motorradgang“ von Schulpflichtigen auf ihren Mopeds. (Text: arte)

10 Folgen in Staffel 1

Einige Angaben stammen von TheTVDB.

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