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Alle Folgen

Amur – Asiens Amazonas·Nat Geo Wild

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1 Staffel · 3 Ep.

Staffel 1

S1 · E1 50 Min.

Der ferne Osten Folge 1

Du

Das Flusssystem des Amur bildet eine riesige Wasserlandschaft mit unzähligen Flüssen, Seen und Sümpfen. Aus diesem Einzugsgebiet befördert der gigantische Strom täglich Unmengen an Wasser, Nährstoffen und Sedimenten in den Pazifik und macht den Ozean zu einem der fruchtbarsten Meere der Welt. In diesem Flussdelta entlang der wilden Küste im äußersten Osten Russlands – auf der gegenüberliegenden Seite der Beringstraße liegt Alaska – beginnt die Reise, die flussaufwärts führt. In ihrem Verlauf begegnet man Seelöwen, Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern. Und dieses einzigartige Ökosystem bietet viele weitere faszinierende Naturschauspiele. So haben die Pazifiklachse bereits eine lange Reise von der kalifornischen Küste hinter sich, wenn sie die Mündung des Amur erreicht haben ...

S1 · E2 50 Min.

Der schwarze Drache Folge 2

Du

Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der Sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen ...

S1 · E3 50 Min.

Die heiligen Quellen Folge 3

Du

Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche zur Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, so dass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt ...

3 Folgen in Staffel 1

Einige Angaben stammen von TheTVDB.

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