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Alle Folgen

Leben mit Vulkanen·ARTE

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2 Staffeln · 35 Ep.

Staffel 2

S2 · E1 27 Min.

Kanarische Inseln - Meisterhafter Erfindergeist Folge 1

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Vor der Küste Marokkos liegen die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Menschen hier beweisen großen Einfallsreichtum, um Nutzen aus den vielen Vulkanen auf dem Archipel zu ziehen. Die vulkanischen Relieflandschaften und das poröse Lavagestein auf der Insel El Hierro kommen in einer einzigartigen Anlage zum Einsatz. Dort wird Feuchtigkeit aus den Wolken kondensiert, tropft an Bäumen herab und wird vom Vulkangestein zwischen den Schichten aufgefangen. Vulkangestein wird so zu einem natürlichen Wasserspeicher. Auf Lanzarote produziert eine durch einen erkalteten Lavastrom vom offenen Meer getrennte Salzgewinnungsanlage reines Vulkansalz. Und im Inselinnern sorgt Lavagestein dank seiner isolierenden Eigenschaften dafür, dass die Weinstöcke schön kühl und feucht bleiben. Gleichzeitig dient die Vulkanasche als Dünger. (Text: arte)

S2 · E2 26 Min.

Kap Verde - Das Dorf der Unbeugsamen Folge 2

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Die Kapverden liegen rund 700 Kilometer vor der Küste Afrikas im Atlantik. Fogo im Süden der Inselgruppe wird von einem über 2.800 Meter hohen Vulkan beherrscht. Seit über zwei Jahrhunderten lebt ein Dorf von Unbeugsamen in unmittelbarer Nachbarschaft des „Großen Mannes“, wie der Vulkan hier genannt wird. Der Pico do Fogo ist einer der jüngsten und aktivsten Vulkane der Erde. Der letzte Ausbruch ereignete sich 2014; dabei riss ein Lavastrom fast alle Häuser mit sich. 77 Tage lang wälzten sich glühende Lavaströme über die Insel. Aus nächster Nähe mussten die Menschen, die in der Caldera lebten, mit ansehen, wie ihr Dorf zerstört wurde. Mittlerweile ist die Lava abgekühlt und der Wiederaufbau hat begonnen. Eine Familie nach der anderen kehrte an ihren alten Wohnort zurück. Von den 700 Dorfbewohnern haben 400 einen neuen Versuch gewagt. (Text: arte)

S2 · E3 27 Min.

Fuji - Ein japanisches Kulturgut Folge 3

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Der Fuji erhebt sich auf der japanischen Hauptinsel Honshu, rund 100 Kilometer südwestlich von Tokio. Mit 3.776 Metern ist er der höchste Berg Japans. Er gilt weltweit als Wahrzeichen Japans schlechthin. Mit seiner perfekten Kegelform inspirierte er die bedeutendsten Künstler des Landes, darunter den berühmten Maler Hokusai. Auch heute noch zeugen viele Druckgrafiken vom hohen Stellenwert des Vulkans in der japanischen Kultur. Jahr für Jahr pilgern 300.000 Menschen zu seinem Gipfel. Ob als sportliche Herausforderung oder spirituelle Reise, die Besteigung des Fuji ist für die meisten Japaner Bestandteil des Lebensplans. Viele religiöse Pilger beginnen ihren Aufstieg am Shinto-Schrein Fujisan Hongu Sengen Taisha in der Stadt Fujinomiya. Er wurde vor rund 1.000 Jahren errichtet, in einer Zeit, als der Vulkan sehr aktiv war. (Text: arte)

S2 · E4 27 Min.

Nevados des Chillàn - Wintersport auf dem Vulkan Folge 4

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Die Nevados de Chillán sind die aktivste Vulkangruppe in Chile. Hier machen sich Magma und Schnee die Vorherrschaft streitig. Mit ihren makellos weißen Hängen bilden die drei auf rund 3.200 Metern gipfelnden Berge einen starken Kontrast zu den schwarzen Aschewolken, die aus ihren Kratern quellen. Trotz der ständigen Gefahr wurde nur wenige Kilometer entfernt eine Skistation errichtet. Arnaud Guérin beobachtet, wie Forscher und Pistenwarte Hand in Hand arbeiten, um die Sicherheit von Urlaubern und Bevölkerung zu gewährleisten. Denn trotz der Warnstufe orange, die hier seit Jahren herrscht, kommen jährlich über 50.000 Wintersporttouristen. Am wichtigsten ist hier die Prävention, denn die explosiven Vulkane brechen in regelmäßigen Abständen aus. (Text: arte)

S2 · E5 26 Min.

Chile - Die Schätze der Atacama-Wüste Folge 5

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Die Atacama-Wüste erstreckt sich über fast 1.200 Kilometer entlang der Pazifikküste Südamerikas, genauer gesagt, Nordchiles. Sie birgt dank ihrer vulkanischen Böden zahlreiche Schätze, die es den Menschen ermöglichen, in dieser Einöde zu überleben. Vor über 3.000 Jahren ließen sich die ersten Atacameños hier nieder und leben seitdem in Harmonie mit der Natur. Der Großteil der Atacameños lebt von der Landwirtschaft. Die Vulkane spenden ihnen das lebensnotwendige Wasser in Form von Quellen. Aber das ist nicht alles: Das Wasser reichert sich bei seinen unterirdischen Wegen mit Kupfer an und lagert es in riesigen Vorkommen ab. Arnaud Guérin besucht die größte Kupfermine der Welt, Chuquicamata. (Text: arte)

S2 · E6 26 Min.

Mexiko - Das Geheimnis des Popocatépetl Folge 6

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In Mexiko versuchen die Menschen seit jeher, den Vulkan Popocatépetl zu verstehen. Mexiko-Stadt liegt im unmittelbaren Einzugsbereich des Feuerriesen. Der Popocatépetl erhebt sich 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Mit über 5.400 Metern ist er der zweithöchste Gipfel des Landes. Popocatepétl bedeutet „rauchender Berg“ – die Aschewolke, die permanent aus dem Krater steigt, ist ein deutlicher Hinweis auf seine vulkanische Aktivität. Vulkanologen bemühen sich zu verstehen, welche Prozesse in diesem Berg vor sich gehen, um einen Ausbruch vorhersagen und damit eine Katastrophe verhindern zu können. Die Gasemissionen sind ein sehr wichtiges Indiz. Angesichts des hohen Eruptionsrisikos setzen Forscherinnen und Forscher die neueste Technik zur Beobachtung seiner Aktivität ein. (Text: arte)

S2 · E7 27 Min.

Martinique - Im Schatten der Montagne Pelée Folge 7

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Die verlustreichste Vulkankatastrophe des 20. Jahrhunderts ereignete sich am 8. Mai 1902 auf der Antilleninsel Martinique. Der 1.397 Meter hohe Vulkan der französischen Überseeregion, die Montagne Pelée, forderte innerhalb weniger Minuten ungefähr 30.000 Menschen das Leben. Bis heute leben die Nachfahren der wenigen Überlebenden mit der kollektiven Erinnerung an dieses traumatische Ereignis. Sie begegnen dem Vulkan mit Freundschaft, aber auch mit Respekt. Auf dem Meeresboden in der Bucht von Saint-Pierre liegen Hunderte Schiffe, die bei dem Ausbruch gesunken waren. Ihre Wracks sind heute beliebte Ziele von Tauchgängen. Von dem Vulkan geht noch immer eine immense Bedrohung aus. (Text: arte)

S2 · E8 26 Min.

Aogashima - Das geheimnis der verlorenen Insel Folge 8

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Die Izu-Inseln im Süden Japans sind vulkanischen Ursprungs. Aogashima, 350 Kilometer von Tokio entfernt, ist die abgelegenste bewohnte Insel des Archipels. Sie ist nur sechs Quadratkilometer groß, gehört zu den am dünnsten besiedelten Gegenden Japans und untersteht der Präfektur Tokio. Man kommt einzig von der Nachbarinsel Hachijo-jima nach Aogashima – per Boot oder Helikopter. Nur zweimal täglich kommen Hubschrauber und Boot zur Insel. Der Hafen und der Landeplatz sind Dreh- und Angelpunkt für die 160 Bewohner. In der Taifun-Saison kann es vorkommen, dass die Bewohner Aogashimas wochenlang vom Rest der Welt abgeschnitten sind. Nur ganz selten verirren sich japanische Abenteurer vom Festland nach Aogashima. Hier ragt ein riesiger Vulkan aus den Meeresfluten. An seinen Hängen und in der Caldera haben sich Menschen angesiedelt. (Text: arte)

S2 · E9 26 Min.

Montserrat, die Geisterstadt in der Karibik Folge 9

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Montserrat, was auf Katalanisch etwa so viel bedeutet wie „gesägter Berg“, ist eine kleine britische Antilleninsel in der Karibik. Im Jahr 1995 wurde die Insel, besonders jedoch ihre ehemalige Hauptstadt Plymouth, von einem verheerenden Vulkanausbruch heimgesucht. Mehr als zwei Jahre lang bewegten sich pyroklastische Ströme hangabwärts und begruben die Hauptstadt unter einer dicken Ascheschicht. Seit der Vulkankatastrophe verließen über zwei Drittel der Bevölkerung die Insel. Knapp 30 Jahre später beginnt Montserrat mit dem Wiederaufbau. Die Versöhnung mit dem Soufrière-Hills-Vulkan wird Generationen benötigen. In Begleitung eines früheren Inselbewohners begibt sich Arnaud Guérin auf einen emotionsgeladenen Streifzug durch das in wenigen Stunden zur Geisterstadt gewordene Plymouth. (Text: arte)

S2 · E10 26 Min.

Mayotte - Die Entstehung eines Unterwasserriesen Folge 10

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Zwischen Mosambik und Madagaskar gelegen, ist Mayotte eine der vier Hauptinseln der Komoren. Im Jahr 2018 entstand vor der Insel, auf der es seit über 6.000 Jahren keine Aktivität mehr gab, ein riesiger aktiver Unterwasservulkan. Fünf Monate lang verursachten mehr als 1.800 Erdbeben, die eine Stärke von 5,8 auf der Richterskala erreichten, große Schäden an der Infrastruktur der Insel und lösten Panik unter der Bevölkerung aus. Arnaud Guérin trifft sich mit dem Forscherteam, das seither die Geheimnisse dieses jüngsten Vulkans der Erde ergründet. Seine hochintensive Aktivität bewirkt ein Absinken der Insel, Erdbeben und könnte potenziell auch einen verheerenden Tsunami verursachen. (Text: arte)

S2 · E11 27 Min.

Peru - Die weiße Stadt in Gefahr Folge 11

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Arequipa ist die zweitgrößte Stadt in Peru. Beherrscht wird sie vom Schichtvulkan Misti, der dank seines markanten Reliefs Wasser in die ausgesprochen trockene Region leitet. Diese Oase hatte es den Spaniern angetan und so erbauten sie hier im 16. Jahrhundert eine Stadt aus weißem Sillar-Gestein vulkanischen Ursprungs. Arnaud Guérin macht sich in den Steinbrüchen rund um die Stadt mit dem alt überlieferten Wissen der Steinmetze vertraut. Sie restaurieren die weiße Stadt, die bei der letzten Vulkankatastrophe 1784 unter der Vulkanasche begraben wurde. Doch in Sicherheit kann sich Arequipa nicht wägen, denn der Misti ist nach wie vor aktiv und sehr gefährlich. Im Falle eines Vulkanausbruchs könnten gewaltige Schutt- und Schlammlawinen, auch Lahars genannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärte Stadt unter sich begraben. (Text: arte)

S2 · E12 27 Min.

Island - Magische Lava auf Reykjanes Folge 12

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Die Hauptinsel Islands ist die größte Vulkaninsel der Welt. Das erste Mal seit 800 Jahren überziehen nun Lavaströme die Berghänge der Halbinsel Reykjanesskagi. Und das nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Reykjavík entfernt. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bietet sich die seltene Gelegenheit, die Eruptionsmechanismen des Mittelatlantischen Rückens zu erforschen, der ansonsten unterhalb des Meeresspiegels verläuft. Arnaud Guérin begleitet ein Vulkanologenteam bei der Erforschung der Lavaströme. Aber der Schlüssel zum Verständnis verbirgt sich im Inneren des erloschenen Zwillingsvulkans. Abgesehen vom wissenschaftlichen Interesse geht von der Nähe der Lavaströme aber auch eine Bedrohung aus: für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region – und für die hier angesiedelten Geothermiekraftwerke. Aber Vulkane sind seit jeher fester Bestandteil der isländischen Kultur, und auch diese Eruption wird vor allem als großartiges Naturschauspiel wahrgenommen. (Text: arte)

S2 · E13 27 Min.

Azoren - Nachhaltige Energie aus dem Vulkan Folge 13

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Auf der Azoreninsel São Miguel laufen die Vulkane im wahrsten Sinne des Wortes vor Energie über. Ihre Gasemissionen stellen eine ernstzunehmende Gefahr für die Bevölkerung dar, und die Behörden müssen immer wieder ganze Dörfer evakuieren. Aber diese Risiken sind nichts im Vergleich zu dem Nutzen, der aus dem unterirdischen Brodeln gezogen werden kann. Das Magma der drei Vulkane wärmt das Wasser auf der Insel und bildet ein ausgedehntes geothermisches System. Arnaud Guérin entdeckt die zahlreichen Vorteile der vulkanischen Dämpfe: Die heißen Quellen und die Fumarole haben ein Mikroklima geschaffen, das den Anbau der tropischen Yamswurzel ermöglicht, die in diesen Breitengraden sonst nicht wächst. Und das mineralreiche Wasser hat die Insel dank seiner heilenden Eigenschaften zu einem Thermalparadies gemacht. Außerdem gilt São Miguel wegen seines Geothermiekraftwerks heute als Vorbild in Sachen erneuerbarer Energien. (Text: arte)

S2 · E14 27 Min.

Santorin - Eine sagenumwobene Eruption Folge 14

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Im Süden der Kykladen in Griechenland liegt Santorin. Vor ungefähr 3.600 Jahren war dieser Archipel Schauplatz eines der größten Vulkanausbrüche der Menschheitsgeschichte. Durch die gewaltige Eruption wurde die Insel unter einer 15 Meter dicken Ascheschicht begraben und war mehr als 400 Jahre lang unbewohnbar. Im Laufe der Jahrtausende nährte dieses Naturphänomen die größten Legenden im Mittelmeerraum, darunter auch die von den zehn biblischen Plagen. Zusammen mit einem Archäologen erkundet Arnaud Guérin die Ausgrabungsstätte Akrotiri. Die antike Stadt wurde durch den Vulkanausbruch verschüttet und dadurch vor dem Verfall bewahrt: Sie befindet sich in ausgezeichnetem Erhaltungszustand. Die Forscherinnen und Forscher bleiben aufgrund der zyklischen Vulkanaktivität in der Region jedoch stets wachsam. Im Zentrum der riesigen, vom Wasser überfluteten Caldera sondiert ein Vulkanologenteam den Meeresboden, wo eine Wiederaufnahme vulkanischer Aktivität festgestellt wurde. (Text: arte)

S2 · E15 27 Min.

Pantelleria - Die schwarze Perle des Mittelmeers Folge 15

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Zwischen Europa und Afrika, fernab vom Festland, liegt die kleine Insel Pantelleria. Sie hat sich wegen des selten vorkommenden vulkanischen Gesteinsglases Obsidian in die Geschichte des Landes eingebrannt. Die ersten Menschen, die auf der Insel lebten, verwendeten Obsidian als Werkzeug und Tauschware. Dennoch ist der aktive Vulkan, der sich hier befindet, der unbekannteste ganz Italiens. Die ersten Menschen, die auf der Insel lebten, verwendeten Obsidian als Werkzeug und Tauschware. Seit Jahrtausenden nutzen die Bewohnerinnen und Bewohner Pantellerias die natürlichen Ressourcen der Insel und verwandeln so die vulkanische Landschaft./> Arnaud Guérin hilft bei der alljährlichen Renovierung eines Dammuso, eines traditionellen Hauses aus Vulkangestein, und entdeckt dabei einen typischen Giardino Pantesco: einen Steinturm, der in seinem Inneren einen Obstbaum vor den starken Meereswinden schützt. (Text: arte)

15 Folgen in Staffel 2

Einige Angaben stammen von TheTVDB.

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